Auf der Interpack 2002 zeigt die ATOMA-MULTIPOND-Unternehmensgruppe erstmals ihren Typ MP 2401-FF-S5

Die nach dem Teilmengenkombinationsprinzip arbeitende Waage besteht aus 24 Wägesystemen, wobei jeder Wägebehälter ein Gesamtvolumen von je einem Liter besitzt. Sie eignet sich für Mischungen von bis zu acht Komponenten und ist auch im Hochleistungsbereich einsetzbar. Hierbei werden reine Wägeleistungen bis über 420 Wägungen pro Minute erreicht.
Eine neuartige Konstruktion des Grundkörpers ermöglicht die Integration der Vibratoren aller Dosierrinnen und des Antriebes des zentralen Verteiltellers im Maschinengehäuse. Sämtliche Vibratoren und Wägezellen sind somit einzeln zugänglich und herausnehmbar. Dadurch werden Wartung und Reinigung der Waage wesentlich vereinfacht.
Durch das bewährte Öffnungssystem der Doppelklappenbehälter wird eine vollständige Entleerung auch stark anhaftender Produkte gewährleistet. Ein Schrittmotor sorgt für exaktes Öffnen beider Bodenklappen.
Über einen Schwenktrichter befüllen die Wägebehälter je zwei darunter angeordnete Speicherbehälter. Das ermöglicht eine Auswahl aus 48 Teilmengen.
Alle Vorrats-, Wäge- und Zwischenbehälter bestehen aus antistatischem, antiadhäsivem, eis- und fettabweisendem Kunststoff. Durch dieses Material wird der Geräuschpegel während der Produktion erheblich gesenkt. Unterschiedliche Oberflächenstrukturen kommen Produkt-spezifisch zur Anwendung. Alle Behälter und produktführenden Teile sind ohne Werkzeug abnehmbar.
Die 24 DMS-Wägezellen kalibrieren sich während des Betriebes automatisch.
Zur Grundausstattung der Waage gehört eine frei positionierbare Bedieneinheit. Über eine alphanumerische Tastatur lassen sich 51 abgespeicherte Programme aufrufen. Auf einer Memory-Card finden 250 Programme Platz. Die Bedienung der Waage in Dialogtechnik ist in verschiedenen Sprachen möglich.
Die Überwachung und Steuerung sämtlicher Funktionen des Wägeautomaten läuft über einen Hochleistungsrechner in 16/32 Bit Mikroprozessortechnologie. Jederzeit abrufbare Protokolle geben Auskunft über Produktionsdaten, Stillstandszeiten und Produktmangel. Über die Kurzzeitauswertung lassen sich die letzten 100 Wägungen exakt nach Mittelwert, Standardabweichung und Taktzahl überwachen. Ein Langzeitprotokoll dokumentiert sämtliche Wägungen vom Start bis zum Produktionsende. Die Protokolle können entweder über den standardmäßigen Streifendrucker ausgedruckt oder per Datenübertragung über eine serielle Schnittstelle von einem Großrechner abgerufen werden. Die von der FPV (Fertigpackungsverordnung) vorgeschriebene Einhaltung der Toleranzgrenzen wird selbsttätig kontrolliert. Über Nebenparameter werden Taktzahl, Amplitude der Beschickungseinrichtung und Belegungshöhe reguliert, sowie die Öffnungsgeschwindigkeiten und -zeiten der Behälter geregelt.
Eventuelle Störungen werden sofort angezeigt und automatisch diagnostiziert. Mit Hinweisen auf ihre Fehlerbehebung.
Die Bedienung des Wägeautomaten wird durch umfassende Hilfsprogramme und Bedienerführung vereinfacht. Mittels Farbbildschirm ist eine Videoüberwachung des Wägeautomaten, insbesondere der Produktzufuhr möglich.

Abdruck honorarfrei.
Belegexemplar erbeten.